Archive for the ‘Meine Musik’ Category
Making Of- New Yorker Fotoshooting
Monday, August 17th, 2009THE REEEEEEMIX!! “ZPYZ” UP YOUR LIFE!!!
Monday, August 17th, 2009DAS VIDEO ZU “WHO’S THAT GIRL”- ENJOY!!!!!
Tuesday, May 26th, 2009Klickt am besten unten rechts im Screen auf “HQ”, das verbessert die Bildqualität erheblich!! Viel Spass mit unserem Kunstwerk! Es lebe die Kunst!
Kindermund tut Weisheit kund…
Monday, May 25th, 2009“Wenn man auf ein Ziel zugeht, ist es wichtig auf den Weg zu achten, denn er bereichert uns während wir ihn zurücklegen” schreibt Paulo Coelho in seinem Buch “Auf dem Jakobsweg”.
Als ich das Buch vor Jahren las, war ich mir absolut sicher, diese Aussage genauso bewusst und tiefgreifend zu verstehen, wie sie dieser wundervolle Autor gemeint hatte. Ich war damals gerade dabei mir während meines Studiums mit Backgroundjobs meinen Unterhalt zu verdienen und war der festen Überzeugung, dass das MEIN WEG, meine Durststrecke, meine Geduldsprobe sein müsse, um irgendwann an mein Ziel zu gelangen. Soviel Bühnenerfahrung wie möglich zu sammeln, das Rampenlicht aus den Hintergrund zu geniessen, mich zu verbessern, zu lernen, um irgendwann einmal selbst die grossen Hallen als Künstlerin füllen zu können.
Über die Jahre ist mir jedoch klar geworden, dass ich zwar den richtigen Weg gegangen war und sicher auch die richtigen Entscheidungen getroffen hatte, um bereichert zu werden, aber eines musste ich mir eingestehen: das Ziel, auf welches ich hinarbeitete, für welches ich Niederschläge und Strapazen auf mich nahm, war alles andere als klar. Ich habe mich gefragt, was ich wirklich will. Und ich wollte viel mehr, als das was ich anfänglich glaubte.
Ich habe eine grosse Leidenschaft für Sprachen aller Art. Ich bin vernarrt in Wortspiele und Wortlaute und geniesse es ungemein, diese Liebe auf einer musikalischen Grundlage auszuleben. Meine grösste Faszination gilt der Sprache, die heutzutage allzu oft als hässlich, hart und unschön bezeichnet wird, dem Deutschen. Wie wunderschön klangvoll die Phonetik ist, wie unglaublich rhythmisch sie sein kann, wie vielfältig das Vokabular und wie umfassend die Literatur in dieser Sprache ist, begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Ich habe es mir zu meiner Aufgabe gemacht, wie manch andere erlesene Künstler ebenfalls, diese Schönheit in meiner Musik erneut aufleben zu lassen und sie dabei mit Themen zu verbinden, die mich als junge Frau bewegt haben. Liebe, Sexualität, Freundschaft, Selbstzweifel, Lebensfreude, Ängste, Familie.
Oft musste ich plumpe, kurzsichtige Kommentare dulden, die deutlich machten, dass manche sich schwer tun, bei der Wahl eines heiklen Themas wie Sex zwischen Sinnlichkeit und plumper Vulgärsprache zu differenzieren. Aber es ist möglich, in der Musik auf deutsch Themen wie Intimität zu verarbeiten, ohne auf drastische Beschreibungen zurückzugreifen und die Situationen genauso wiederzugeben, wie sie zwischen zwei Liebenden tagtäglich ablaufen, direkt und ungeniert.
Oder kann man etwa nur als Schöngeist gelten, wenn man über ernste und melancholische Dinge singt und schreibt?
Obwohl ich auch ernste Themen auf meinem Album besinge, nahm ich mir besonders vor, Leichtigkeit in Worte zu fassen, Unbeschwertheiten zu beschreiben, ohne dabei unerträglich schmalzig zu klingen. Darin lag eine, oder eher meine wirkliche Herausforderung.
Eine Frau zu sein, die sich nicht schämen muss, so zu sein wie sie ist, mit allen Gelüsten, Freakphasen, Schwächen und Macken. Und mein eigentliches Ziel ist es nur noch, diese pure Weiblichkeit nach aussen zu transportieren und in dieser Darstellung meiner Selbst auf ein paar verwandte Seelen zu treffen, die verstehen, was ich sage, wenn ich schreie: Ich will die Welt verändern!!! Die sehen, dass ich nicht an Grössenwahn leide, sondern dass sich nur so etwas bewegen kann. Die verstehen, das jeder von uns ein Licht in sich trägt, und dass wir vielleicht blind dafür geworden sind, weil wir nicht mehr genug hinsehen.
Immer wieder treffe ich seit Jahren auf Menschen, die wirklich zuhören. Auf Menschen, die mir ihre Bewunderung aussprechen und denen ich zehnmal dankbarer dafür bin, dass sie die wundervolle Qualität besitzen zu unterscheiden. Abgesehen von meiner Familie, deren Glück und Zufriedenheit, meine Lebensaufgabe ist, finde ich mich in einem Team wieder, welches mich an Tagen, an denen ich hasse, was ich tue (weil meine Liebe zur Musik nicht ohne Ehekrise verläuft ;-), immer wieder beweist, dass der Glaube, niemanden zu brauchen, der fatalste Irrglaube ist und wie wunderschön es ist, sich einzugestehen, dass es leichter ist, gemeinsam zu fallen und umso schöner ist, gemeinsam daran zu wachsen.
Wenn Jay Z sagt, man müsse sich etwas ganz genau und detailliert vorstellen, damit es Wirklichkeit wird, dann glaube ich heute, dass sich mein Bild langsam schärft und ich stelle mir vor, dass mein Album, für welches ich mir soviel Zeit gelassen habe, im diesem Jahr erscheint und ich auf der Bühne stehe und für die Menschen singe, die meine Texte lieben und verstehen und mitsingen und denen ich dann dankbar sein darf, dass sie zugehört haben.
In Liebe,
Jasmin
Schwarzschopf goes Schwarzkopf
Monday, May 25th, 2009Wir Frauen lieben Haare. Ob kurz oder lang, ob blond oder dunkel, glatt oder lockig, Hauptsache gesund und gepflegt. Meine Haare waren immer schon ziemlich pflegeleicht. Meist mit einer gaaanz leichten Naturwelle, wurden sie noch NIEEEE gefärbt. Ich bin sehr zufrieden mit dem “Dach überm Kopf”, mit meiner ganz persönlichen “Mogli-Matte” und die Firma Schwarzkopf hat das scheinbar ganz genauso gesehen. jipppiehhh! Jetzt warte ich noch auf die ganz große Shampoowerbung, in der ich in Zeitlupe meine schwarzen Haare stolz durch die Gegend wirbeln darf: wär doch mal was!!! Wundervollerweise hat Schwarzkopf schon vor dem Release die Idee gehabt, mich auf allen Ebenen zu unterstützen: sie waren beim Videodreh dabei, haben uns sogar gesponsort und bewerben mich und mein Album mitsamt eines Making Of-Videos vom Dreh zu “Who’s that Girl” auf ihrer Website. Besser kann es doch nicht laufen!!
Mit bestem Dank an all jene, die nicht erst den Platin-Erfolg abwarten, um Fan zu werden, sondern Trendsetter sind, weil sie den Platin-Erfolg vorhersehen können. Und wer ein Produkt names “Schmusekatze” verkauft, kann nur zur Perserkatze passen wie die Tatze aufs Auge.
Die Katze
Berliner goes New Yorker….
Monday, May 25th, 2009Die nächsten zwei Wochen läuft meine Single “Who’s That Girl” in allen (es sind glaube ich allein 350 Filialen in Deutschland) “New Yorker”- Stores als Hit-Tipp rauf und runter und irgendwo müssten sogar noch tolle Hefte mit einer Fotostrecke von mir ausliegen. Also Ohren und Augen auf beim Shoppen…
“It’s been a long time, I shouldn’t have left you….”
Thursday, May 21st, 2009ohne neue News “to step to”
Ich weiss, ich hab Euch alle auf meinen Blog heiss gemacht, um dann mehrere Wochen nichts mehr zu posten. Superidee. Danke. Ich hoffe es ist mir gelungen durch Abwesenheit zu glänzen.
Langweilig war es jedoch keineswegs.
Womit fang ich an? Nun, die Entschuldigung für mein Zuspätkommen: Im Gegensatz zu Schulzeiten ist bei meiner Ausrede allerdings alles Wirklich Passiert!
Ich war auf dem ersten Teil meiner Promoreise!
Jaaaaaaaaaaa—ENDLICH, YIIIIHAH!
Ich bin mit den absolut lässigsten Radio/Pressepromotern der Musikwelt in wunderbaren Städten wie München und Stuttgart und Berlin und Hamburg und Köln unterwegs gewesen und habe wunderbare Gespräche mit sehr interessanten, klugen Menschen geführt, was man in unserer Branche wohl als “Interviews” bezeichnen würde.
Nein, ernsthaft: ich hab bisher nur gute Erfahrungen mit Journalisten gemacht, von der legendären “Bravo”-Redaktion zu “Bild”, vom “Tagesspiegel” zu Radio Energy, nach BigFm zur “Juice”, nach der “Musikwoche” zur “Bunte”, durchweg angenehme Unterhaltungen.
Verrückt. Da tritt man (als Neuling) zaghaft ins Rampenlicht, um Musik zu machen und davon zu leben, weiss auch, dass es dazugehört Interviews zu geben und stellt sich darauf ein, seine Sache zu promoten. Und dann stellt man plötzlich fest, dass es wahnsinnig komisch ist, den ganzen Tag über sich selbst zu reden. Witzigerweise fasziniert mich bei jedem Interview eine Tatsache immer wieder: mein Gegenüber hat sich mit mir beschäftigt, sich Fragen gestellt, die er mir nun im Interview zu meiner Musik und Person stellen will und nach wenigen Minuten des Redens und des Austausches stelle ich in 9 von 10 Fällen fest, dass ich mindestens genauso viel über den Fragenden wissen will, wie er über mich.
Ich habe also einen Weg gefunden nicht zu verdummen oder in Egozentrismus zu versacken, obwohl ich stundenlang von mir erzählen soll: ich bringe die Journalisten/Redakteure/Moderatoren etc. dazu, ebenfalls von sich und ihrer Sichtweise der Dinge zu erzählen und kann so jedes Gespräch als Bereicherung verbuchen. Wieviel ich in den letzten Wochen über mich und meine Musik und die Wahrnehmung meiner Person durch Andere gelernt habe, wieviel mir davon NEU war, wie ich zum nachdenken gebracht wurde, bestätigt und hinterfragt wurde: eine wahre Zelebrierung der Kommunikation auf höchstem Niveau.
Sicher haben andere Künstler andere, wesentlich schlechtere Erfahrungen gesammelt und vielleicht werd ich schon in wenigen Tagen meine erste Ernüchterung erfahren, aber Fakt ist: bisher alles herrlich. Ich glaub ich mag meine Interviews…wobei nicht klar ist, wer hier wen ausfragt? harharhar!
Ich kann nur sagen : I’M LIVIN LA VIDA “LOCKER” !!!!!
Es ist soviel mehr passiert. Aber das gibts Stück für Stück……immamittaruh…
MIAUUUUUUU
Dear-Diary-Moment: und plötzlich halt ich’s in den Händen…
Thursday, March 26th, 2009Jahrelang macht man und tut und singt und schreibt und produziert und ist gehypt und fällt in ein Loch und hat nen leeren Kopf und sprudelt über vor Kreativität, verliert den Verstand und findet sich dabei und macht Hits und macht B-Seiten und macht sich wahnsinnig und therapiert sich dadurch AKA. ALBUMPRODUKTION… muahahhahahahaha….und eines Tages fährt man an einem wunderbaren Mittwoch am frühen Morgen mit seinen wunderbaren Produzenten nach Hamburg zu Warner, um dort einen kleinen Showcase zu spielen und eben diese Albumsongs zu produzieren. Und man denkt sich kurz: Wow..ich weiss noch genau, wann ich den Song geschrieben habe, wo ich war als mir die Idee dafür kam, welcher Gemütszustand gerade in mir herrschte..verrückt…und jetzt stehe ich hier und singe den fertigen Song und tolle Menschen mögen den. Wahnsinn.
Heute war so ein Tag…wunderbar. Und dann ist noch etwas passiert womit wir drei nicht gerechnet haben…Mein A&R bei Warner Music drückt mir plötzlich etwas Quadratisches in die Hand, dessen Anblick mir hat den Atem stocken lassen: nein…keine Ritter-Sport….hahhahahhaahha…
Mein Debutalbum.
Frisch aus dem Druck, neuriechend, wunderbar. Die Verewigung der letzten JAHRE Arbeit und das Audio-Tagebuch unserer musikalischen Liebe zu Dritt (BEATHOAVENZ!)!!! Das Gefühl ist unbeschreiblich..Wir haben gleich ein STOLZES FOTO GEMACHT!!
…und als ich eben aus Hamburg zurückkam, hats mich nochmal allein auf der Couch komplett umgehauen…MEIN ALBUM!!! ICH LIEEEEEEBE ES!! ICH BIN SO GLÜCKLICH!!!! ICH GLAUB DAS NICHT!!
Und wenn das Album auch noch so funktioniert, wie wir es lieben, dann kauf ich meinem Papa den Beamer hier:
…und mir selbst alle Uhren die Woolworth gerade (genauso aufgehängt!) verkauft….muahaahhahahah…Es lebe Wulle…musste ich einfach ablichten…
Liebes Tagebuch, das war ein schöner Tag…
Gute Nacht…
Nachmache…
Sunday, March 8th, 2009Weltweit posten Sängerinnen und Sänger ihre selbstgefilmten Videos online, in welchen sie ihre Lieblingslieder ohne grossartigen Aufwand oder Equipment zum Besten geben. Man kommt sich am Anfang etwas komisch vor, weil es etwas ungewohntes hat, in eine Kamera zu singen, darum hab ich wohl auch fast nicht reingeguckt….
Da der Zuspruch meiner Freunde so gross war, poste ich das Video auch hier nochmal….der Grund für die Aufnahmen war eigentlich, dass alle meine engsten Freundinnen es in Sachen Liebe nicht immer leicht hatten und ich Ihnen Mut machen wollte…mit einem meiner aktuellen Lieblingslieder..










